Schachweltmeisterschaft 2018

Die Schachweltmeisterschaft 2018 fand nun in London statt. Es traten der amtierende Schachweltmeister Magnus Carlsen aus Norwegen an. Sein Herausforderer bei der Schach-WM 2018 war Fabiano Caruana aus den USA. Am Ende setzte sich der amtierende Weltmeister gegen seinen Herausforderer durch. Nach zwölf regulären Wettkampfpartien stand es zwischen den beiden remis und so mussten Schnellschach-Partien darüber entscheiden, ob Carlsen weiterhin Weltmeister bleibt, oder es einen Neuen gibt.

Erfolgreiche Titelverteidigung bei der Schach-WM 2018

Carlsen verteidigte seinen Titel erfolgreich. Er ist bereits seit 2013 Schachweltmeister. Und er erhält so auch 2020 (Schachweltmeisterschaften werden alle zwei Jahre ausgetragen, 2019 findet demnach keine statt) die Gelegenheit, seinen Titel zu verteidigen. Die nächste Schach-WM wird wahrscheinlich in Wien (Österreich) ausgetragen.

Für Carlsen war es nach 2013, 2014 und 2016 die vierte Weltmeisterschaft und die dritte Titelverteidigung. Für Caruana war es die erste WM-Teilnahme.

Zu Beginn der Weltmeisterschaft lagen Carlsen auf Platz 1 und Caruana auf Platz 2 der Weltrangliste. Es war das erste Mal seit der Schachweltmeisterschaft 1990 zwischen Garri Kasparow und Anatoli Karpow, dass die beiden Bestplatzierten der Weltrangliste in einem Weltmeisterschaftskampf gegeneinander antraten. Dabei betrug Carlsens Vorsprung vor Caruana lediglich drei Elopunkte; nie zuvor lagen Titelverteidiger und Herausforderer so nahe beieinander. Bei der Elo-Zahl handelt es sich um eine Wertungszahl, die die Spielstärke von Sachspielern beschreiben soll. Auch beim Gospiel gibt es eine solche Zahl.

Preisgeld Schachweltmeisterschaft 2018

Der von der FIDE geforderte Mindestfonds betrug eine Million Euro (inklusive Steuer). World Chess, als Veranstalter, stellte diesen Betrag und einen Teil der Eintrittskartenerlöse für diesen Fonds zur Verfügung.

Dieser Betrag wäre nach regulärem Verlauf (also bei höchstens 12 Partien) im Verhältnis 60 zu 40 zwischen Sieger und Verlierer aufgeteilt worden. Da es zum Tiebreak kam, wurde im Verhältnis 55 zu 45 geteilt.

Die Bedenkzeit bei den regulären Partien, natürlich gemessen mit Schachuhren, betrug 100 Minuten pro Spieler.

Schach-Großmeister mit 13 Jahren

Magnus Carlsen wurde 1990 geboren. Er ist also ein sehr junger Schachweltmeister. Bereits 2004 erlangte der Norweger den Titel eines Großmeisters, als damals zweitjüngster Spieler, im Alter von 13 Jahren, 4 Monaten und 27 Tagen. Erstmals im Januar 2010 erreichte er als bislang jüngster Spieler die Spitzenposition der FIDE-Weltrangliste und hat diese durchgehend seit Juli 2011 bis heute inne.

Er ist erst der 18. Schachweltmeister in der Geschichte des Schachspiels.

Fritz & Fertig – Schach lernen für Kinder. Schachcomputer. Schach spielen gegen Fritz.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.