Wissenswertes über Affen – Affenstarke Fakten

Wissenswertes über Affen -affenstarke Fakten.

Hier einige Fakten und viel Wissenswertes über Affen:

  1. Der kleinste Affe der Welt ist so groß wie ein Goldhamster: Das Zwergseidenäffchen. Diese Affenart wird etwa zwölf bis 15 Zentimeter lang. Ohne Schwanz. Dieser misst noch einmal 20 Zentimeter. Diese kleine Affenart wiegt im Durchschnitt auch nur 150 Gramm.
  2. Die größten lebenden Primaten sind die Gorillas. Sie können bis zu 1,75 Meter groß werden und dabei ein Gewicht von bis zu 200 Kilogramm erreichen.
  3. Weltweit gibt es mehr als 250 Affenarten. Übrigens, die Wissenschaft bezeichnet Tiere, die von uns als Affen bezeichnet werden, eigentlich als Primaten. Wissenschaftlich gesehen sind nur ein Teil der Primaten aber Affen. Unterteilt werden die Affen dann auch noch in Altweltaffen (der Mensch gehört zu diesen) und in Neuweltaffen.
  4. Wissenschaftler unterteilen Affen in zwei Unterordnungen: Feuchtnasen- und Trockennasenprimaten. Zu den Feuchtnasenprimaten gehören die Kattas und Loris, sie haben haarlose und feuchte Nasen und ähneln darin den Hunden. Trockennasenprimaten hingegen haben behaarte Nasen.
  5. Eine sehr bekannte Affenart ist der Orang-Utan. Orang-Utans leben auf den Inseln Borneo und Sumatra im Südosten Asiens. In den dortigen Sprachen, Indonesisch und Malaiisch bedeutet Orang-Utan Waldmensch. Orang-Utans gehören – gemeinsam mit den Schimpansen, Gorillas und den Menschen – zur Gruppe der Großen Menschenaffen.
  6. Es gibt drei Arten von Orang-Utans (Pongo): Borneo-Orang-Utan. Sumatra-Orang-Utan und der neu entdeckte Tapanuli-Orang-Utan. Die wissenschaftliche Bezeichnung der Gattung Pongo geht auf den englischen Seefahrer Andrew Battell (um 1565–1614) zurück. In seinem „Bericht über Angola und die angrenzenden Regionen“ (1613) beschrieb Battell zwei „Monster“ (vermutlich Gorilla und Schimpanse), deren größeres die Einheimischen „Pongo“ und deren kleineres sie „Engeco“ nannten.
  7. Es gibt zudem auch noch menschenartige Affenarten. Zu diesen gehören die Gibbons in Asien. Sie gehören nicht zu den Menschenaffen.
  8. Nicht alle Affen sind Vegetarier. Die Forscherin Jane Goodall entdeckte als erste, dass Schimpansen Fleisch essen. Sie entdeckte außerdem, dass diese auch Werkzeuge benutzten. Sie benutzen es aber nicht nur, sie stellten ihr Werkzeug auch selber her. Bis zu dieser Entdeckung hatte man dies nur dem Menschen zugetraut. Übrigens: Schimpansen sind mit uns Menschen näher verwandt als mit Gorillas.
  9. An der Universität Kyoto wurden mehrere Tests durchgeführt und dabei die Leistung von Menschen und Schimpansen verglichen. Beim Test des Kurzzeitgedächtnisses schnitten Schimpansen deutlich besser ab als Menschen. Bei diesem Test ging es darum, dass sich Versuchspersonen eine Zahlenreihe merken sollen. Danach mussten diese wiedergegeben werden. Die Schimpansen mussten zunächst trainiert werden, um die Zahlen auch zu erkennen. Danach schafften sie es aber die Zahlen zu wiederholen. Besonders schnell war dabei der Schimpanse Ayumu.
  10. Die Aussage, der Mensch stammt vom Affen ab, ist so nicht richtig. Richtig hingegen ist die Aussage, dass Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben. Vor etwa zehn Millionen Jahren trennten sich dann die Stammbäume von Gorilla und Mensch und vor sechs Millionen Jahren die von Schimpansen und Mensch.
  11. Menschen und Affen sind wegen ihrer gemeinsamen Vorfahren genetisch nahe aneinander dran. Und so teilen sich Menschen und Schimpansen bzw. Menschen und Gorilla immerhin 98 Prozent der Gene. Und mit dem Orang-Utan haben wir immerhin noch knapp 97 Prozent der Gene gemein.
  12. Die Lebenserwartung der Affen beträgt typischerweise 10 bis 15 Jahre. Menschenaffen erreichen in freier Wildbahn 35 bis 50 Jahre. Unter allen Affen hat der Mensch die höchste Lebenserwartung.
  13. Die Arme von Schimpansen sind übrigens länger als ihre Beine.

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