Adventskalender versüßen die Zeit bis Weihnachten

Für uns ist er heute selbstverständlich, der Adventskalender mit seinen 24 Türchen. Für Kinder gehört er zur Vorweihnachtszeit fest dazu. Doch so schön und bunt wie heute und gefüllt mit tollen Überraschungen hinter den Türen war der Adventskalender nicht immer. Früher haben sich Kinder auch darüber gefreut, einfach nur schöne Bilder zu finden, wenn sie wieder ein Türchen öffneten. Schokolade war, zumindest aus Kindersicht, bereits ein Fortschritt, versüßte diese doch die Zeit des Wartens auf Heilig Abend zusätzlich. Nicht immer wurde beim Adventskalender mit Türchen und Zahlen gezählt. Das Zählen der Tage fand früher auch auf eine ganz andere Weise statt.

Vor 150 Jahre wurde der Adventskalender erdacht

Vor mehr als 150 Jahren haben sich Eltern den Adventskalender ausgedacht. Er sollte den Kindern die Zeit bis Weihnachten greifbar machen, denn Kinder können sich eher eine Vorstellung von der Zeit bilden, wenn sie die Tage abzählen können. Es gab verschiedene Möglichkeiten, die Zeit zu zählen. Bunte Bilder waren dabei, aber auch einfache Striche an der Wand. Hier einige Beispiele für die alten Adventskalender.

Tage bis Weihnachten zählen

Zunächst hingen die Eltern 24 Bildchen an die Wand oder an das Fenster. Jedes mit einer anderen Geschichte. Aber aus katholischen Gegenden ist auch überliefert, dass die braven Kinder vor dem Fest an jedem Tag eine Feder oder einen Strohhalm in die Weihnachtskrippe legen durften, um das Jesuskind weich zu betten. In Nordeuropa war es im 19. Jahrhundert dagegen üblich, eine Kerze in 24 Abschnitte einzuteilen und täglich einen Teil davon abzubrennen. Die Adventskerze gibt es heute noch zu kaufen, eine schöne Idee, den gerade das Abbrennen einer Adventskerze symbolisiert das Verrinnen der Zeit besonders anschaulich.

So gab es überall ganz verschiedene Ideen für die Gestaltung des Adventskalenders. Teilweise wurden auch nur Striche an die Wand oder den Türstock gemalt. Aber allen Kalendern war das Ziel, den Kindern die Zeit bis Heilig Abend zu verkürzen, gemeinsam. Die Verschiedenartigkeit, die große Auswahl hat sich dabei bis heute gehalten. Wenn auch heute weniger das Zählen der Tage, sondern oft leider der Kommerz im Vordergrund steht. Wer auf der Suche nach einem schönen Adventskalender für sich und seine Lieben ist, kann sich aber gerne auch hier umschauen: Bei der beste Adventskalender gibt es Vorweihnachtszeitkalender in sehr großer Auswahl.

Erste gedruckte Adventskalender vor 100 Jahren

Die ersten einfachen gedruckten Adventskalender entstanden vor gut 100 Jahren. Aber den ersten Kalender, der mit Schokolade gefüllt war, gab es erst im Jahr 1958 zu kaufen. Und vor allem in den letzten Jahren wurden die Überraschungen immer toller und fantasievoller. Und einige ganz besonders interessante Exemplare werden nun hier vorgestellt.

Kalender für die Weihnachtszeit

Hier eine kleine Übersicht was aus Strichen an der Wand, Federn in der Krippe oder bunten Bildern mit erbaulichen Geschichten im Laufe der Zeit geworden ist. Adventskalender gibt es heute mit vielen kleinen Geschenken und in fast jeder Preiskategorie:

Lego Star Wars Adventskalender

Der Lego Star Wars Kalender bietet alles, was man für eine Reise in die Welt der Galaxien braucht: Raumschiffe und Astronauten und mit diesen noch viele coole Modelle, die in der Luft, im Weltraum und auf dem Boden navigieren können. Zum Beispiel Landspeeder, Naboo Starfighter, Twin-Pod Cloud Car, Imperial Troop Transporter und andere interessante Fahr- und Fluggeräte für eine spannende und gefährliche Mission. Und damit man sich auch eigene dramatische Erlebnisse ausdenken kann, bietet eine Spielmatte viel Platz für eigene fantasievolle Spielideen. Lego Star Wars Adventskalender.

Playmobil Adventskalender – Feuerwehreinsatz auf der Baustelle

Ein Großbrand ist ausgebrochen, Dies ist ein Fall für die Feuerwehrmänner, die sofort mit ihrem Quad zum Brandort eilen, um das Feuer mit ihrer mächtigen, richtig funktionierenden Löschschaumkanone einzudämmen. Die Gefahrenstelle muss allerdings vorher noch abgesichert werden. Die 24 Türchen des Kalenders enthalten Figuren der Feuerwehrmänner, aber auch noch viele Teile ihrer Ausrüstung, die zum Löschen, Absichern und Aufräumen nötig sind. Sogar flexible Pfützen aus Silikon finden sich im Kalender, der nach und nach alle Teile freigibt, die man zum Nachspielen dieses spannenden Feuerwehr-Einsatzes braucht. Playmobil Adventskalender.

Feuerwehrmann Sam Adventskalender

Winterliche Atmosphäre wird durch das prächtige Diorama erzeugt, das gleich am 1. Dezember aufgebaut werden kann. Eine kleine Bergrettungsstation ist ebenfalls im großen Schaubild enthalten. Nach und nach kommen immer mehr tolle Überraschungen durch die geöffneten Türchen zum Vorschein. Mit ihnen kann man die täglich mitgelieferten, aufregenden Abenteuer des Feuerwehrmanns Sam nacherleben.

tiptoi® Adventskalender von Ravensburger – Komm mit in die Weihnachtswerkstatt

In jedem Jahr besucht Weihnachtself Bommel die Kinder und sammelt ihre Wunschzettel ein. Danach bringt er sie in die verborgene Weihnachtswerkstatt. Aber in diesem Jahr gibt es ein Problem, denn der Wunschzettel, den Linus mitgegeben hat, wurde vom Winterwind weggeweht. Doch wie ist es zu schaffen, dass Linus dennoch rechtzeitig zu Weihnachten sein Wunschgeschenk erhält? Die Lösung liegt in den 24 Türchen mit Geschichten und Gedichten, die zum Singen und Zuhören einladen.

Wimmel-Adventskalender von Ravensburger

Ein wunderschön gestalteter Kalender, der sich nach und nach 24 kleine Bilderbüchlein entlocken lässt. Mit vielen bunten Bildern und Geschichten zu den verschiedensten Themen. Dieses Büchlein kann man sich immer wieder anschauen, nicht nur zu Weihnachten. Und man kann eine kleine Bibliothek damit anlegen.

Galileo Adventskalender

Kleine Entdecker haben viel Spaß an diesem Kalender. Denn hinter 24 Türchen finden sich Dinge, mit denen man experimentieren kann. Interessante Lösungen zu spannenden Problemen unseres Alltags werden ebenfalls mitgeliefert. Ein Kalender, der kleine Forscher begeistern wird.

Adventskalender zum Befüllen

Nicht das passende dabei? Es gibt immer auch die Möglichkeit Adventskalender selber zu machen und zum Beispiel auch einen Adventskalender zum Befüllen zu kaufen. Im Idealfall kauft man einmal einen solchen Kalender und füllt diesen Jahr für Jahr aufs Neue und kann so auf das Alter des Kindes oder der Kinder ebenso Rücksicht nehmen wie auf die Vorlieben der so Beschenkten. Und bei einem selbst gefüllten Adventskalender weiß man selbst immer was drin ist! Man kann natürlich auch komplett auf selber machen setzen und zum Beispiel 24 kleine Papptüten nehmen, mit Geschenken füllen und mit Zahlen beschriften. Oder zwölf Paar bunte Socken nehmen, ebenfalls mit kleinen Gaben für die Weihnachtszeit füllen und diese zum Beispiel an einer Leine befestigen.