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| Im Winter finden die Meisen viel weniger Futter als im
Sommer. Wie wär´s, wenn du die hungrigen Piepmätze so richtig
glücklich machen würdest? Mit einem kleinen Meisen-Restaurant: Einer
selbstgebastelten Futterglocke! Wenn du die fertige Futterglocke an einen
Zweig vor deinem Fenster hängst, kannst du jeden Tag beobachten, wie die
Meisen angeflogen kommen, Körner picken und ordentlich futtern. |
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Für eine Futterglocke brauchst du:
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einen einfachen Blumentopf aus Ton mit einem Loch im
Boden
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einen Ast, der genau in das Loch vom Tontopf passt
(Der Ast sollte das Loch möglichst verschließen)
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einen Beutel Vogelfutter (mit Sonnenblumenkernen,
verschiedenen Samen und Nüssen)
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200 g Kokosfett
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ein Stück Paketband, ein festes Band oder dünnes
Seil
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ein leeres Einmachglas oder eine Dose
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einen Topf und einen Löffel
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Das Kokosfett in einen Kochtopf geben, auf den Herd stellen und das Fett bei
niedriger Temperatur schmelzen. Lass dir dabei am besten von einem
Erwachsenen helfen. Wenn das Fett richtig flüssig ist, kippst du
Vogelfutter dazu - schön umrühren und immer mehr Vogelfutter dazugeben,
bis ein sehr körniger Brei entsteht. Den Körnerbrei vom Herd nehmen und
kalt werden lassen.
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Während der Brei abkühlt, wird aus dem Tontopf, dem Paketband
und dem Ast eine "Glocke": Wickle das Band fest um den Ast und
verknote es so, dass eine Schlaufe entsteht, an der man die Glocke später
aufhängen kann. Die Schlaufe und das obere Ende des Astes durch das Loch
im Tontopf ziehen. Wenn alles gut gelaufen ist, dann hängt jetzt oben aus
dem Topf die Schlaufe und ein Stückchen Ast heraus und der umwickelte Ast
verstopft das Loch im Topf. |
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Den Topf verkehrt herum in das Einmachglas oder die Dose stellen und den
Topf nach und nach mit dem Körnerbrei füllen. Immer eine Schicht Brei in
den Topf löffeln und dann mindestens 15 Minuten warten. Trotz der Warterei
und der Schichterei wird das Kokosfett in dem Brei immer noch nicht richtig
fest sein - ein bisschen flüssiges Fett schummelt sich beim Einfüllen
garantiert an dem Ast vorbei und tropft durch das Loch in das
"Auffang-Glas". Aber keine Angst: Das Fett, das noch in dem Brei
drin bleibt, reicht aus, um die Körner zusammenzuhalten! Zur Sicherheit
kannst du das Fett, das im Glas gelandet ist, auch noch mal in den Topf
gießen - auf den Körnerbrei drauf.
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Bevor du die Futterglocke aufhängen kannst, muss der
Körnerbrei erst richtig fest und hart werden. Am Besten stellt man den
Topf eine Nacht lang nach draußen oder an einen kühlen Ort in der
Wohnung.
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Tipp: Solange noch kein Schnee liegt, finden die Meisen
noch genug zu Fressen. In dieser Zeit solltest du sie auch noch nicht
füttern. Erst wenn draußen alles richtig weiß ist, kommt deine
Futterglocke zum Einsatz!
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