Erinnerung an unseren Adventskalender

Adventskalender aus Stoff zum selber bestücken.

Die Adventszeit naht und damit auch die Zeit für den Adventskalender. Ich erinnere mich noch gut an unseren. Wir waren zu Hause drei Kinder und irgendwann bekamen wir von unserer Oma einen Adventskalender aus Stoff mit 24 kleinen Bildern und Ringen daran geschenkt und 24×3 kleinen Päckchen mit kleinen Geschenken und Süßigkeiten darin. In den nächsten drei Jahren kamen dann immer rechtzeitig vor Beginn der Adventszeit Pakete bei uns an (wir wohnten weiter auseinander) und meine Mutter bestückte dann den Kalender. Der Kalender blieb immer gleich, nur die Päckchen änderten sich und so blieb er eine feste Größe in unserer Adventszeit. Der selbst bestückte Adventskalender hing auch gleich unten an der Treppe neben der Eingangstür. Morgens nach dem Aufstehen stürmten wir drei dann auch immer hin, um zu schauen, was es denn diesmal, Leckeres oder Schönes für uns gab.

Irgendwann bestückte dann unsere Mutter den Kalender und am Ende mussten wir das dann selber tun. Unsere Mutter dachte wohl, wir seien mit 15, 16 und 19 zu alt für einen solchen Kalender, der die Wartezeit auf Weihnachten verkürzen soll, aber wir bestanden eben darauf.

Auf jeden Fall bekamen wir in der Zeit doch mehr Süßes, als wenn es nur einer der damals so üblichen Kalender mit den Minitäfelchen Schokolade gewesen wären. Wobei ich mich auch noch gut an diese erinnere. Mein Kalender war eigentlich immer schon am dritten geplündert. Mein Bruder hat so bis zum 12. durchgehalten und dann war auch seiner leer und meine Schwester hat brav jeden Tag nur ein Türchen aufgemacht. Bei dem selbst gemachten Adventskalender, der ja unten öffentlich an der Tür hing, ging das natürlich nicht.

Hier einige Adventskalender zum selber befüllen aus Stoff

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Adventskalender - jeden Tag eine kleine Überraschung.Natürlich kann man Adventskalender auch kaufen. Inzwischen gibt es ja längst nicht mehr nur welche für Kinder, sondern für jeden, der sich in der Weihnachtszeit etwas Besonderes gönnen möchte. Ich habe zum Beispiel dieses Jahr wieder einen Tee Adventskalender im Haus. Wobei ich immer zwei Kaufe, gerade in der Weihnachtszeit hat man ja dann doch mal Gäste, den möchte man ja dann auch eine Tasse vorweihnachtlichen Tee eingießen können. Für Kinder sind diese Kalender aber weniger geeignet 🙂

Auch schon passend zur Weihnachtszeit: Lebkuchenhaus Rezept und Lebkuchenhaus Form.

Wo kommt der Adventskalender eigentlich her?

Zum christlichen Brauchtum gehören Adventskalender bereits seit dem 19. Jahrhundert. Ein solcher Kalender zeigt die Zeit bis Weihnachten an. Wobei es nicht überall 24 Türchen mit den Zahlen von 1 bis 24 sind. In Spanien, hier bringen die Heiligen Drei Könige die Geschenke am 6. Januar, zählt der Kalender, als Weihnachtskalender, entsprechend bis zum Vorabend des 6. Januars.

Adventskalender haben die gleiche Aufgabe wie der Adventskranz: Die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen und dabei noch die Vorfreude steigern.

Waren diese Kalender fürher eine Zählhilfe, sollen sie heute eben auch Kinder erfreuen.

Früher waren es übrigens 24 Bilder, die in der Zeit vor Weihnachten an die Wand gehängt wurden.

Erster kommerzieller Adventskalender

Der erste kommerzielle Adventskalender erschien wohl 1903. Der vom Münchner Verleger Gerhard Lang gedruckte Kalender hatte den Titel: Im Land des Christkinds. Insgesamt 24 Bilder waren auf einem Bogen gedruckt und sollten in der Adventszeit ausgeschnitten werden. Der erste mit Schokolade gefüllte Adventskalender kam 1958 in den Handel. Inzwischen sind aber auch selbstgebastelte Kalender in. Dabei gibt es kleine Geschenke, durchaus auch Schokolade. Nicht unüblich ist es, am 6. und eben am 24. etwas größere Geschenke einzupacken, zum Beispiel Buntstifte für Kinder oder sogar Malbücher.

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