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Andere Länder - Andere
Weihnachtsmänner |
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Endlich ist es wieder so weit: Der Dezember ist da! Draußen wird es immer
kälter und drinnen, in den Wohnungen, wird es gemütlich: Wir warten auf
Weihnachten und vertreiben uns die Zeit mit Plätzchen backen, Lichterketten
aufhängen, Geschenke basteln und Kerzen aufstellen. Jeden Tag darfst du ein
Türchen an deinem Adventskalender öffnen und am 6. Dezember kommt der
Nikolaus. Manchmal hat der
Nikolaus noch einen Freund dabei: den
Knecht
Ruprecht.
Am 24. Dezember ist dann
Weihnachten: Alle Menschen auf der Welt, die an
Gott und seinen Sohn Jesus Christus glauben, feiern einmal im Jahr Jesu
Christi Geburtstag. In der Bibel steht gar nicht so genau, an welchem Tag
Jesus Christus geboren wurde. Vor mehr als 1.700 Jahren hat die Kirche den
25. Dezember zum
Geburtstag von Jesus Christus erklärt.
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In Deutschland werden am Abend des 24. Dezembers
Geschenke
verteilt – sozusagen aus lauter Vorfreude, dass Christus am nächsten Tag
Geburtstag hat. In anderen Ländern, z.B. in Amerika und Großbritannien, gibt´s die Geschenke erst am Morgen des 25. Dezember, also genau am Tag von
Christi Geburt. Und dort heißt der Weihnachtsmann Santa Claus.
In Italien bekommen die Kinder erst am 6. Januar, dem
Dreikönigstag, ihre Geschenke: Die Zauberin Befana bringt die bunten
Päckchen. Sie fliegt nachts auf ihrem Besen durch die Schornsteine in die
Wohnungen – und für die frechen Kinder hat sie Kohlenstücke dabei.
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In jedem Land hat der Weihnachtsmann einen
anderen Namen und die Menschen feiern das Weihnachtsfest ganz anders als
wir in Deutschland. In Russland bringt „Väterchen Frost“ die
Geschenke. Er wird von einem kleinen Mädchen begleitet, der „Schneeflocke“.
Und ein kleiner Junge ist auch dabei, der heißt ganz einfach „Neujahr“. In
Island bekommen alle Kinder in der Zeit vom 12. bis zum 24. Dezember
Besuch von kleinen Weihnachtskobolden. Jeden Tag kommt ein anderer
Kobold vorbei und steckt den lieben Kindern Süßigkeiten und kleine
Geschenke in die Schuhe. Frechen Kindern werden Kartoffeln hingelegt.
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