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Mal ist der Wind angenehm warm, mal säuselt er dir erfrischend kühl um die Ohren, wenn es draußen heiß ist. Und manchmal ist er so stark, dass man fast weggeweht wird! Wind ist in vielen Bereichen sehr nützlich, aber er kann auch richtig großen Schaden anrichten. Was Wind wirklich kann, das erfährst du hier.

 

Windstärken

In der Wetterkunde, der Meteorologie, beschäftigt man sich unter anderem mit Luftbewegungen. Diese Bewegungen können von einem Luftzug bis hin zum Sturm oder Orkan reichen. Man kann sie messen und anhand der so genannten Beaufortskala die Windstärke bestimmen. Aber was heißt das, wenn wir zum Beispiel "Windstärke 9" haben? Die Windstärke ist ein geschätztes Maß der Windgeschwindigkeit und wurde 1806 vom englischen Admiral Sir F. Beaufort aufgestellt. Bei Windstärke 9 bewegt sich der Wind also mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 Metern pro Sekunde! Da sollte man lieber nicht aus dem Haus gehen.

 


Wind beobachten

Ein Schwarzbrauenalbatros im Segelflug
Fotograf: Uwe Kils

Wenn du an der Küste bist, kannst du den Wind gut beobachten. Für die großen Vögel ist Wind sehr praktisch, weil sie sich im Segelflug ohne eigene Anstrengung von ihm treiben lassen können. Oft sieht man auch viele Vögel, die alle in die gleiche Richtung schauen. Warum machen sie das? Ganz einfach: Sie stellen sich mit dem Kopf zum Wind. Mit ihrem Schnabel "teilen" sie den Wind, so kann der Wind am besten an ihrem Körper vorbei gleiten. Denn starker Seiten- oder Rückenwind hebt die äußeren Federn an. Dadurch wird die warme Luft unter den Federn weggeweht oder der ganze Vogel wird umgeworfen!

 

Orkane: Da ist nichts und niemand mehr sicher 

Wenn der Wind richtig heftig ist, nennt man ihn Orkan. Er kann schwere Verwüstungen anrichten und für Menschen und Tiere lebensgefährlich sein. "Orkan" ist der Überbegriff für unterschiedliche Windsysteme, die oft auch als Naturkatastrophen bezeichnet werden. Je nachdem wo, zu welcher Jahreszeit und durch welche Wetterbedingungen sie auftreten, haben sie ganz unterschiedliche Namen. Es gibt über 120 Arten von Winden und Windsystemen. Als "Blizzard" zum Beispiel bezeichnet man einen starken Schneesturm im Winter, der in dieser Form nur in Nordamerika auftritt.

Schneesturm in Nordamerika: In den größeren Städten führt ein Blizzard meist zu Verkehrschaos.