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Warum friert ein See von oben zu?
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Eigentlich seltsam: An der Oberfläche eines Sees ist es doch viel wärmer
als unten am Grund. Das ist zumindest im Sommer immer so: Oben ist das
Wasser schön warm und an den Füßen wird es kalt. Das Eis müsste deshalb
eigentlich von unten nach oben wachsen. Tut es aber nicht. Irgendwas
scheint da im Winter anders zu laufen. Im Herbst kühlt der See stark ab.
Wird das Wasser an der Oberfläche 4 Grad Celsius kalt, wird es ganz
schwer und sinkt auf den Boden des Sees. Das Seewasser sinkt
schichtweise nach unten, bis der gesamte See eine Temperatur von 4 Grad
Celsius hat. Wird das Wasser im Winter an der Seeoberfläche jetzt noch
kälter, und zwar |
| unter 0 Grad Celsius kalt, beginnt es zu gefrieren. Eine schlaue
Erfindung der Natur! Und ein großes Glück für die Tiere, die im See
leben. Sie verbringen einfach den Winter in der wärmeren Wasserschicht
am Grund des Sees. |
Was passiert, wenn`s dem Wasser
zu kalt wird?
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| Versuche einmal, einen Eiswürfel unter Wasser zu drücken. Es
wird dir nicht gelingen. Er kommt immer wieder an die Wasserober- fläche
zurück. Aber warum? Das gefrorene Wasser ist leichter als flüssiges Wasser.
Man sagt auch: Eis hat eine geringere Dichte. Und das ist auch der Grund,
warum Eis auf der Wasseroberfläche schwimmt und du im Winter auf einem See
Schlittschuh laufen kannst. Noch etwas ist besonders an Eis: Wenn das Wasser
gefriert, dehnt es sich aus. Das kannst du bei folgendem Versuch beobachten:
Fülle ein Glas zur Hälfte mit Wasser und markiere den Wasserstand mit einem
Stift. Stelle jetzt das Glas ins Gefrierfach. Wichtig ist, dass das Glas
oben offen ist! Wenn du das Glas nach ungefähr einer Stunde wieder aus dem
Gefrierfach holst, kannst du sehen, dass das Wasser oben Wasser hat sich
also ausgedehnt und braucht mehr Platz.. |
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